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Tuesday, 16 July 2024

Nach "etwas laengerer' Schreibpausen kommt hier mal wieder ein einfaches Rezept -aus der Not geboren.

Ich liebe Kirschtomaten und kaufe normalerweise immer die süssen kleinen Piccobella Tomaten. Leider waren sie nicht erhältlich und ich habe die San Marzano in grösserer Menge erstanden. Leider sagte ein Familienmitglied, dass sie roh nicht so besonders gut schmecken würden (dem ich nicht zustimme), aber alleine schaffe ich sie dann doch nicht. Verderben sollten sie nicht, so habe ich schnell eine leckere Tomaten-Knoblauch-Basilikum-Sauce gekocht. Sie ist it Schnippeln in einer guten halben Stunde fertig, dann noch schnell ein paar Linguine dazu gekocht und das Essen steht auf dem Tisch. Parmesan kann sich dann jeder nach Bedarf darüber streuen. Ich habe gleich einen grossen Topf Sauce gemacht, um alle Tomaten aufzubrauchen, was wir heute nicht aufessen wird portionsweise eingefroren. Wenn es mal ganz schnell gehen soll, kann man dann nach dem Auftauen auch etwas kochendes Wasser und gekochten Reis zugeben und hat eine schnelle, leckere, selbstgemachte Tomatensuppe.

Also los geht es. 

Zuerst schneide ich 6 Schalotten in ganz kleine Würfel, das gleiche passiert mit 6 grossen Knoblauchzehen. In einem grossen Topf wird beides bei  mittelhoher Hitze ca 10 Minuten angeschwitzt. Es soll alles glasig werden, aber nicht bräunen, also nicht zu heiss werden lassen.


Dann geht es weiter: Die Tomaten werden halbiert. Bei mir waren das 1600 g, also eine ganze Schale voll


Auch die kamen dann mit in den Topf und wurden unter gelegentlichem Rühren eine knappe 1/4 Stunde gegart, bis sie weich waren und zerfielen.


Nun haben wir es fast geschafft. Ich habe ein Gläschen (200g) Tomatenmark, 1EL Zucker und eine Handvoll Basilikum frisch und 1 EL Basilikum (getrocknet) hinzugegeben. Wer mag kann auch noch ein paar Spritzer Tabasco oder Chilipulver nach Schärfewunsch hinzifuegen.


Jetzt wird noch ein bisschen püriert, um eine sämige Konsistenz zu erhalten und mit weiteren Basilikumblättern  und geriebenem Parmesan zu Nudeln serviert. Das ging doch fix, oder? Und schmeckt besser als jede Dosenware. 

Falls das noch jemand liest und vielleicht sogar nachkocht, freue ich mich über einen Kommentar, wie es geschmeckt hat. Guten Appetit!










Wednesday, 8 September 2021

Wandelbare Gemüse-Quiche



 Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person gibt es heute mal wieder eine Quiche. Das ist mein Standardrezept für eine köstliche Gemüsequiche, wobei die Art der Gemüses nach Saison wechselt. Nachdem wir in letzter Zeit meist eine Zucchini-Paprika-Füllung hatten, gibt es heute Brokkoli mit Mais. Den Brokkoli habe ich ausnahmsweise mal sehr fein im Mixer zerkleinert und wider Erwarten gefällt mir das Ergebnis sehr gut.

Wenn ich Zeit habe, backe ich die Quiche bereits am Vorabend und erwärme sie am nächsten Tag (ich mag Quiche nicht heiss), sie lässt sich dann besser schneiden.

Aber nun zum Rezept: Einzelne Fotoschritte sind hier nicht nötig, da einfach alles in einer grossen Schüssel verrührt wird, ich mache das mit einem "Danish Whisk", ein Küchenteilchen, das ich nie mehr. essen möchte und auch schon vielfach weiterempfohlen habe. Aber ein stabiler Löffel tut es auch, ein Mixer ist nicht so doll - und ist auch unnötig! Wenn ich Schinken und/oder Salami benutze, verwende ich keine zusätzlichen Gewürze- auch kein Salz. Nehme ich Hähnchenfleisch, gebe ich etwas Brühepulver hinzu.

Zutaten: 

ca 700 g kleingeschnittenes Gemüse (keine frischen Pilzen oder Tomaten, wässert zu sehr)

200-250 g geriebener Käse (Gouda, Cheddar, Mozzarella - Hauptsache würzig)

200 g Salami, Kochschinken, Hähnchenfleisch, oder eine Mischung - auch Räucherlachs oder Krabben sind lecker

30 g Haferflocken

100 g Mehl

1 TL Backpulver

2 EL Rapsoel

3 Eier

100 ml Milk


Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermischen und in eine Quicheform geben. Ich lege sie immer mit Backpapier aus. Glattstreichen und ca 45 Minuten im vorheizten Backofen (200º) backen.

Tuesday, 14 October 2014

Paprika-Haehnchen-Pfanne mit Cashews

Heute habe ich mal wieder ein leckeres und dennoch schnelles Rezept fuer Euch.

Ihr braucht hierzu:

4-5 Paprikaschoten,  in Streifen oder Stuecke geschnitten
1 Bund Fruehlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
450-500 g Haehnchenbrustfilets, ebenfalls in nicht zu dicke Scheiben geschnitten
Maisstaerke (ca. 2 - 3 EL)
Currypulver, gemahlenen Kreuzkuemmel, Ingwerpulver
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer 

Und los geht es:


Paprika und Fruehlingszwiebeln schneiden und beiseite stellen.





Dann schneidet Ihr das Haehnchenbrustfilet.




Nun gebt Ihr die Maisstaerke, das Currypulver, das Kreuzkuemmelpulver und das Ingwerpulver in eine Schuessel und verruehrt alles. Da die Maisstaerke immer etwas "staubt", verwende ich immer eine groessere Schuessel.




Nun gebt ihr das Haehnchenfilets dazu und ruehrt alles (am besten mit einer Gabel) um. Jedes einzelne Fleischstueck soll gleichmaessig mit der Puderschicht ueberzogen sein.


Nun gebe ich Fett in eine grosse Pfanne. Ich benutze hierfuer gerne Kokosoel, aber auch jedes geschmacksneutrale Oel (wie z.B. Rapsoel) schmeckt prima.






Mit der Zange, die Ihr in der Pfanne sehen koennt, nehme ich nun jedes einzelne Fleischstueck heraus, klopfe es in der Schuessel etwas ab und gebe es in die Pfanne. Auf gar keinen Fall die ganze Masse einfach reinschuetten, das gaebe einen Maisstaerkebrei, den niemand essen moechte. Die Fleischstuecke sollen nur gleichmaessig mit einer weissen Puderschicht ueberzogen sein. Das haelt das Fleisch unglaublich saftig. Die restliche "Maisstaerkepampe" entsorge ich im Muell!




Die Hitze etwas runterschalten, sonst verbrennt Euch die Puderschicht, bevor das Haehnchen gar ist. Ich mag das so wirklich gerne, weil ich kein Freund von normaler Panade bin, diese zarte Schicht aber dafuer sorgt, dass das Fleisch butterweich wird. Ganz koestlich! Das braucht jetzt eine Weile (knapp 15 Minuten). Immer wieder vorsichtig umruehren, bzw. die Fleischstuecke wenden, damit sie nicht anbrennen.

Nun kommt das Gemuese hinzu.





Erneut vorsichtig wenden und vor sich hin brutscheln lassen, bis das Gemuese die gewuenschte "Weichheit" erreicht hat.

Dann ein paar Spritzer Zitronensaft zugeben und salzen und pfeffern. Kurz vor dem Servieren eine Handvoll Cashews unterheben.



Es war sehr, sehr lecker!!!

Allerdings frage ich mich nach diesem Post, ob meine Rezepte vielleicht doch ein wenig zu fotolastig sind... Wie eine Pfanne aussieht oder wie man Gemuese schnibbelt, das wisst Ihr auch ohne meine bildliche Darstellung, nicht wahr?

Wie immer wuerde ich mich freuen zu hoeren, ob Euch mein Rezept zum Nachkochen angeregt an und ob es Euch geschmeckt hat. Leider hoere ich selten, dass wirklich was nachgekocht wurde...

Wednesday, 1 October 2014

Noch einmal ein herzhaftes, schnelles Rezept: Blumenkohl mit milder Currysauce

Damit die Pause dieses Mal nicht ganz so lang wird, kommt hier noch ein Rezept fuer ein schnelles, aber dennoch sehr leckeres Essen. Es gibt sogar einen kleinen "Gratis-Trick", den ich mit Euch teilen moechte...

Dieses Rezept ist fuer 2 Personen- und es war immer noch reichlich, ich habe meine Portion nicht geschafft!:

Zuerst habe ich einen kleinen Blumenkohl in kleine Roeschen geteilt und ca 5 Minuten sprudelnd gekocht. Ich mag den Blumenkohl lieber, wenn er noch etwas bissfester ist. Dann in ein Sieb geschuettet, zum gruendlich abtropfen. Waehrend dessen 150g wuerzigen Kochschinken in kleine Wuerfel geschnitten und anschliessend beides in einer groesseren Schuessel vorsichtig vermengt. Da mein Blumenkohl nicht ganz so weich war, blieben die Roeschen schoen "heile".




Dann habe ich eine Mehlschwitze gemacht. Ich vermute mal, jeder weiss, wie das geht? Aber bevor Mails nach einer genauen Anweisung kommen: Ich habe einen gehaeuften El Salzbutter mit einem El Mehl und direkt 1 El mildem Currypulver angeschwitzt. Immer tuechtig ruehren, sonst setzt vor allem das Currypulver an. Dann nach und nach Milch angiessen, nicht zuviel auf einmal und immer wieder ordentlich ruehren. Erst wenn die Sauce zu dick wird, wieder etwas Milch dazugeben. Sie soll nicht zu duennfluessig, sondern schoen cremig werden. Nun kommt mein kleiner "Trick". Ich mag zwar sehr gerne Curry, mir wird Essen generell aber oft sehr schnell zu scharf. Also habe ich eine grosse Banane in kleine Wuerfelchen geschnitten und dazu gegeben. Da die Sauce ca. 10 Minuten koecheln soll, loest sich die Banane durch mein heftiges Ruehren vollstaendig auf. Evtl. muss man noch einmal etwas Milch zugeben, aber vorsichtig wegen der Konsistenz. Es soll eine ganz samtige Sauce werden. Und keine Angst, sie schmeckt NICHT nach Banane, sondern nach Curry, nur dessen Schaerfe ist deutlich gemildert.






Nun giesst man die Sauce ueber die Blumenkohl-Schinken-Mischung und ruehrt alles vorsichtig um.





Da ich Reis dazu gekocht habe, mache ich immer etwas mehr Sauce, trockene Beilagen (Reis, Kartoffeln) schmecken mir nicht so gut....

Also fuer 2 Personen 1 kleine Tasse Reis kochen und dann alles auf einem Teller nett anrichten:



Und sich dann freuen, wenn der Ehemann heimkommt, schnuppert und sagt: "mmmh, hier duftet es wie beim Inder!"

Vielleicht moegt Ihr es ja mal nachkochen? Ihr koennt den Schinken auch durch gekochtes Huehnchen oder Fisch ersetzen, aber ich wollte heute mal nicht soviel Fleisch - und es war eh schon eine sehr gute Portion! Ich habe die Sauce schon mal mit Huehnchen gemacht und dann noch eine Handvoll Cashewnuesse dazugegeben - war auch sehr lecker!!!

Lasst Ihr mich wissen, ob und wie es Euch geschmeckt hat?

Wednesday, 17 September 2014

Leckeres, schnelles Rezept, das sich auch prima zum Einfrieren eignet- "Lachs-Porree-Quiche"

Ha - Da erschreckt Ihr Euch aber, nicht wahr? 2 Posts in 2 Tagen...

Heute gibt es noch mal ein Rezept, aber mal nichts Suesses, sondern was Herzhaftes. Nichts Schweres, sondern federleicht, schmeckt Damen und Herren- wenn auch, wie ich heute mittag feststellen durfte, Herren die doppelte Portion verdruecken koennen *lach*.

Ich habe mein normales "Quiche-ohne-Boden-Rezept" mal etwas abgewandelt - und ich muss sagen, es war soooo lecker...

Zuerst habe ich 2 frische Lachsfilets jeweils der Laenge nach halbiert und dann quer in kleine Wuerfel geschnitten. Ich hatte 4 duenne, eher kleine Stangen Porree, da habe ich das Gruen grosszuegig weggeschnitten und den Rest in feine Ringe gesaebelt. Diese dann gruendlich gewaschen und in wenig Gemuesebruehe weich gekocht. Dann in einem Sieb abtropfen lassen und nachdem der Porree etwas kaelter war, GRUENDLICHST  ausgepresst. Es sollte so wenig Fluessigkeit wie moeglich vorhanden sein. Dann dachte ich, ich haette noch 200g Reibekaese. Hatte ich auch - war aber leider schon laenger abgelaufen *schaem*, so habe ich 200 g Edamer in Scheiben kleingewuerfelt. Porree, Lauch und Kaese vorsichtig vermischt und in einer Auflaufform verteilt. Das sah dann schon mal so aus:


Nun ging es an den Guss: 4 gr. Eier verquirlt mit 70 g Mehl, 1 El gekoernter Bruehe, ordentlich Salz und Pfeffer und Schnittlauch (bei mir gefriergetrocknet - hatte keinen frischen da). Dann Milch zugegeben, ca 200-250 ml. Es soll auf keinen Fall zu fluessig werden, bei mir waren es eher 200 ml. Das schaute nun ungefaehr so aus:


Diese Mischung goss ich nun vorsichtig in die Auflaufform, so dass alles gut bedeckt war. Der Fisch sollte ja saftig bleiben und nicht austrocknen.


Nun schob ich die Pracht fuer 35-40 Min in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen (bei mir Umluft) und holte anschliessend diese appetitlich aussehende Quiche heraus:


Meine Auflaufform ist eine kleine TEFAL-Form mit den Massen 28 x 18 x 3.5 cm. Ich schneide die Stuecke trotzdem noch recht klein, da ich lieber nachnehme, als ploetzlich soviel auf dem Teller zu haben. Irgendwie verderben mir zu volle Teller den Appetit. Nur damit Ihr die Groessenverhaeltnisse richtig seht, das hier ist ein normaler Kuchen-Fruehstuecksteller:


Die Stuecke sind also wirklich eher klein, so erklaert es sich auch, dass der Herr des Hauses 4 gegessen hat. Ich hatte zwei und zwei wanderten in Folie gepackt in den Gefrierschrank. So etwas nimmt der Herr des Hauses gerne mit zur Arbeit, wenn er zum Essen nicht heimkommen kann.

Uns hat es prima geschmeckt und mir wurde gesagt, dass ich das gerne bald mal wieder machen duerfte. Also Daumen hoch fuer die "Lachs-Porree-Quiche".

Wenn Ihr sie nachmacht, wuerdet Ihr mir verraten, ob sie Euch geschmeckt hat? Ich liebe Rueckmeldungen! Und Ihr wisst ja, durchs Draufklicken werden die Bilder groesser!

Tuesday, 16 September 2014

Schoko-Glueckskekse

Nach sehr langer Schreibpause bin ich mal wieder kurz zurueck. Zumindest fuer die letzte Woche habe ich eine Entschuldigung - ich war fuer 5 Tage in Dublin. Mein letzter Besuch in Irland war 1988 - ist also schon eine Ewigkeit her. Aber ich war wieder genauso begeistert wie vor 26 Jahren! Ich komme bestimmt wieder! (Und hoffentlich dauert es dieses Mal nicht wieder solange!)

Dann hatte sich heute morgen kurzfristig eine Nachbarin mit ihrem 2 1/2 -jaehrigen Sohn zum Kaffeebesuch angemeldet. Was tun, wenn man nichts mehr im Haus hat? Ein uraltes, aber erprobtes Schnellrezept hervorholen und Schokoglueckskekse backen. Ich habe gesehen, dass diese Kekse seit kurzem als "Nutellakekse mit 3 Zutaten" durchs WWW geistern - ich verspreche aber, dass ich sie schon viel laenger kenne - und bei mir sind es immer 4, manchmal (wie heute) auch 5 Zutaten... Aber wie auch immer, sie sind sehr lecker, gehen schnell und wenn man sie einzeln in Frischhaltefolie packt und in einer luftdicht-schliessenden Dose aufbewahrt, halten sie eine ganze Woche prima frisch.

Zutaten:
250-275g Nutella, 1 gr. Ei, 1 Tasse Mehl, 1-2 TL Rum, 1 Handvoll Kokosraspeln (die letzten beiden Zutaten muessen nicht sein, aber Rum mache ich immer rein, das nimmt den Keksen etwas die Suesse, ist einfach ein gutes Gegengewicht und die Kokosraspeln machen den einfachen Schokokeks etwas peppiger. Aber wie gesagt, man kann Beides auch weglassen...

Alle Zutaten mit dem Handmixer verruehren, geht ratzfatz. Ich habe aus der Menge 8 Kekse geformt, will man eher Kleine haben, bekommt man auch die doppelte Menge raus. Ich stempele sie aber gerne mit einem meiner Keksstempel und dafuer braucht man halt eine gewisse Flaeche. Wie auch immer: Kugel formen, etwas plattdruecken, stempeln (oder auch nicht) und bei 180 Grad 12-17 Min backen, das haengt von der Groesse ab. Meine waren heute 16 Min im Ofen.

So sahen sie vor dem Backen aus:






Da kein Backpulver oder anderes Triebmittel im Teig ist, gehen die Kekse nicht wirklich auf, darum kann man auch nach dem Backen die Schrift noch prima lesen, wie Ihr auf nachfolgenden Bildern sehen koennt:





Fuer alle, die auch Keksstempel besitzen: Da der Teig durch die Nutella eher "fettig" ist, braucht man den Stempel weder einfetten noch mehlen. Einfach lustig drauflosstempeln und vorsichtig abheben - da bleibt nichts kleben.

Ihr wisst ja, durchs Draufklicken werden die Bilder groesser. Und sagt Ihr mir mal, ob Ihr sie nachgebacken habt und ob sie Euch geschmeckt haben?

P.S. Statt Kokosflocken kann man auch kleingehackte Nuesse oder Mandeln zugeben, das Rezept ist wirklich gut abwandelbar - nur lassen sie sich dann nicht gut stempeln!



Wednesday, 25 June 2014

Quarkbrot - ohne Hefe

Vielen Dank fuer die netten Kommentare. So genau weiss ich noch nicht, was ich moechte, aber bis dahin habe ich zumindest ein Rezept fuer Euch. Es ist nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, sondern ich habe es ueber Umwege im www gefunden (180 Grad Salon).

Wer mich kennt weiss, dass ich Brote aus Hefeteig bevorzuge. Quark-Oelteig ist nicht so wirklich meins, ich mag den Geschmack hinterher nicht so wirklich gerne. Aber dieses total einfache Quarkbrot musste ich ausprobieren. Bisher habe ich es immer in einer mit Backpapier ausgelegten Form gebacken, nun zum ersten Mal einfach einen runden Laib geformt, kreuzfoermig eingeschnitten und auf dem Blech gebacken:






So oder so wird es prima, aber ich ziehe, glaube ich,  die Kastenformvariante vor, da man einfach schoenere Scheiben bekommt. Ueberhaupt muss ich sagen, dass sich das Brot besser schneiden laesst, wenn man es an einem Tag baeckt und erst am naechsten anschneidet, da es sehr leicht bricht. Gegen den Geschmack ist aber nichts zu sagen, es schmeckt vorzueglich. Anders als ein Hefebrot - leichter, fluffiger und es haelt auch nicht so  lange, ist aber sowieso schnell aufgefuttert, da man auch keine sehr duennen Scheiben schneiden kann, da es schnell bricht (s.oben)

Die Zutaten hat man fast immer im Haus:

500 g Quark (ich nehme Magerstufe - hier gibt es keine andere)
500 g Mehl
2 Eier
2 Paeckchen (je 15g= 30g) Backpulver
2 TL Zucker (ich nehme etwas mehr, ca. 50g)
2 1/2 TL Salz

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten gut verkneten.
Dann in eine Kastenform (mit Backpapier ausgelegt) fuellen oder einen runden Laib form und einschneiden.
45 Minuten backen.

Guten Appetit.

Sagt Ihr mir, wie es Euch geschmeckt hat? Ich wuerde mih freuen!

Friday, 7 March 2014

Und wieder ist seit dem letzten Post viel Zeit vergangen.... und Schwarz-Weiss-Schnecken

Das liegt u.a. daran, dass ich seit September wieder 2x pro Woche arbeite. Fuer die "Vollberufstaetigen" ist das nicht viel - fuer mich eine ganz schoene Umstellung. Aber ich wollte nicht mehr nur mit der Hundeoma alleine sein, wenn die Kinderlein in anderen Staedten leben, arbeiten, studieren... So kam das Angebot zur rechten Zeit und ich habe zugegriffen. Es gefaellt mir auch gut - und somit ist auf dem Gebiet alles ok.

Im Privaten habe ich mich in den letzten Monaten sowohl im erweiterten Familienkreis als auch im Freundeskreis des oefteren geaergert. Und immer wenn man denkt, das war es jetzt, kommt noch was oben drauf. Darum habe ich nun beschlossen, diese Lebensweisheit konsequenter zu beherzigen:



* Manchmal muss man Menschen aufgeben, nicht weil sie dir egal sind, sondern weil du es ihnen bist.*
Und es stimmt schon, nur weil man sich lange kennt oder weil man "zufaellig" verwandt ist, muss man nicht sein Leben lang freundschaftliche Gefuehle hegen. Man muss sich auch nicht immer wieder und immer wieder anstrengen, einen guten Umgang zu pflegen. Man "darf" auch sagen: "Ich will nicht mehr" - und wenn andere Beteiligte damit nicht klarkommen oder denken "man solle sich doch nicht so anstellen", ist das ihr und nicht mein Problem.

Mit Freundschaften ist das aehnlich... Vielen Dank an "du weisst schon wer" fuer unseren netten Kontakt ueber "WhatsApp" und die langen Telefonate. Ich wuerde mich freuen, wenn sie Dir ebenso gut getan haben wir mir!


Schwarz-Weiss -Schnecken

Und wer bis hierhin durchgehalten hat, bekommt auch noch ein Rezept. Ich habe es aus dem wirklich preisguenstigen Buch "Cookies" und sie waren sehr lecker und schnell gemacht. Ich wuerde allerdings beim naechsten Mal dem dunklen Teig noch einen Schuss Rum oder schwarzen Kaffee oder aehnliches beigeben, ich fand, sie haetten noch einen etwas intensiveren Beigeschmack vertragen koennen. Mir gefiel auch, dass es nicht so eine Riesenmenge Kekse gab. Das, was Ihr auf dem Backblech seht, war die ganze Ausbeute - 21 Stueck. Ich hatte einen Arbeitsbesuch hier - und die Kekse wurden mit Begeisterung verspeist!





Ich hoffe, bis zum naechsten "Wiederlesen" dauert es nicht ganz so lange...

Friday, 15 November 2013

Indischer Blumenkohl aus dem Bratrohr - sooo lecker!

Neulich gab es Vegetarisch. Ich liebe ja indische Gewuerze, aber auch die nordafrikanische Kueche, "middle eastern kitchen" - fuer mich - yummy!

Nun hatte ich noch einen kleinen Blumenkohl und ein Schaelchen Cocktailtomaten und eine Dose Kichererbsen (die ich auch sooo gerne esse), also ran an den Speck das Gemuese...

 Zuerst die Tomaten waschen, trockenreiben und halbieren - ab in die Schuessel...
 Den Blumenkohl in kleine Roeschen teilen, waschen und ebenfalls abtrocknen, auch in die Schuessel...
 Die Kircherbsen (aus der Dose) abschuetten, abbrausen und auch mit Kuechenkrepp abtrocknen...
 Alles in die Schuessel geben, reichlich Kreuzkuemmel (Cumin) und gemahlenen Ingwer, Salz, Pfeffer und den Saft einer Zitrone dazugeben, gruendlich vermengen...
... und alles in eine gefettete Auflaufform geben. 1/2 Stunde im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen garen lassen. Ich habe leider kein Nachher-Foto (der Hunger war zu gross). Aber es war alles schoen gebraeunt, der Blumenkohl hatte noch Biss und uns hat es prima geschmeckt. Allerdings war die Menge fuer 2 Personen auch ohne Beilage viel zu gross. Diese Menge (mit einem Stueck Fleisch nach Wahl dazu) wuerde 4 Leute gut saettigen. Man koennte auch noch etwas Creme Fraiche oder saure Sahne unterruehren, aber wir haben es nicht vermisst. Die Zitrone gibt dem Ganzen aber den richtigen Pfiff und sollte auf keinen Fall weggelassen werden. Ein weiterer Vorteil: Die Kueche hat gar nicht nach Kohl gerochen (was ich sonst immer hasse).
Probiert Ihr es aus und sagt, wie es Euch geschmeckt hat?

Friday, 11 October 2013

Koestliche Pilze


Ich mag Pilze gerne - aber nicht roh. Meine bessere Haelfte isst sie am liebsten roh.
Nun habe ich versucht einen Kompromiss zu finden, sie sollten gegart, aber trotzdem nicht "matschig-weich" sein - und es ist mir gelungen. Sie haben uns Beiden vorzueglich geschmeckt und ich habe sie inzwischen noch 2x zubereitet. Sie schmecken kuehl aus dem Kuehschrank als kleiner Salat, aber auch lauwarm als Sauce zu gebratenem Fleisch (so schmeckten sie mir am besten). Und auch optisch finde ich, dass sie sich sehen lassen koennen, oder was denkt Ihr?



Fuer 2 Personen habe ich 660g Champignons genommen, sie halbiert, nur die sehr Grossen geviertelt (sie sollten nicht zu klein sein - Matschgefahr, Ihr versteht schon...)
Diese habe ich in etwas Olivenoel in einem Topf kurz kraeftig angebraten, dann die Herdplatte auf klein gestellt, mit Balsamico abgeloescht, Salz und etwas Zitronenpfeffer zugegeben und sofort den Deckel draufgetan. Genau 10 Minuten vor sich hinbrutscheln lassen ohne den Deckel anzuheben. In der Zwischenzeit habe ich 1/2 Bund Pertersilie gewaschen, von den Stielen befreit und gehackt. Dann die Pilze mit einem Schaumloeffel aus dem Topf heben und in eine Schale geben. Die Sauce bei groesserer Temperatur ohne Deckel einkoecheln lassen, sie wird dann so sirupartig. Ihr solltet ca 2-3 EL Sauce uebrig behalten, mehr nicht. Die troepfelt Ihr dann ueber die Pilze, und vermischt alles mit der Petersilie. Kann sofort gegessen werden oder auch gekuehlt, wie schon oben beschrieben.

Ich denke, dass waere auch eine prima vegetarische Zugabe zu Pasta, oder auf einem kalten Buffet. Ich werde sie jetzt jedenfalls noch oefter so zubereiten. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmuecken, ich habe ein aehnliches Rezept mal irgendwann im WWW gelesen, aber nicht abgespeichert, ich weiss weder, von wem es stammt, noch auf welcher Seite ich mal darueber gestolpert bin (vielleicht Chefkoch?), also habe ich aus dem Gedaechtnis nachgekocht, an was ich mich noch erinnern konnte.

Vielleicht moegt Ihr es ja nachkochen und sagt mal, wie es Euch geschmeckt hat? Ich liebe Rueckmeldungen!

Bis bald!

Wednesday, 25 September 2013

Leckeres Pizzarezept - "Weisse Pizza" - einfach, schnell und unkompliziert!

 Kind Nr. 2 isst nicht gerne Tomatensauce auf einer Pizza. Was macht die erfindungsreiche Mutter? Genau, eine "weisse Pizza".  Wer es lieber tradionell hat, ersetzt enfach den weissen Belag durch eine uebliche Pizzasauce.
 Das ganze wurde mit halbierten Minipaprika und in Scheiben geschnittenem Mozzarella belegt...
... und Thunfisch und kleingeschnittenen Minisalami (Bifi) und in den Ofen katapultiert. Es wurde so schnell aufgefuttert, dass keine Zeit fuer ein Foto blieb. Ich kann aber berichten, dass ich diese Pizza 2x innerhalb einer Woche fuer Freunde von Kind Nr. 2 machen musste, da sie so gut ankam und alle meinten, dass sei mal was Anderes und so "verdammt lecker". Kind Nr. 1 bevorzugt nach wie vor Tomatensauce, aber mir schmeckt die weisse Variante auch besser...

Hier kommt das Rezept:

Aus 500g Mehl, 1 Tuete Hefe, 1 El Salz, etwas Pizzagewuerz, 3 El Oel und 200-250 ml warmem Wasser einen Hefeteig kneten. Wie ueblich soll sich der Teig als Kloss von der Schuessel loesen und zu einer Kugel formen lassen. Mit Folie abdecken und im 40 Grad warmen Ofen 1/2 Std. gehen lassen.

Ein gosses Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig duenn darauf ausrollen. Ich mag den Hefeteig gerne recht duenn. Moegt Ihr ihn dicker, muesst Ihr ein kleineres Blech verwenden. Mit einer Gabel dicht an dicht Loecher in den Teig pieksen, mit Frischhaltefolie abdecken und wieder 20-30 Min in den warmen Ofen stellen. Dann den Ofen auf 200 Grad vorheizen und den Pizzaboden gut 10 Minuten backen. Er soll sich schon etwas fest anfuehlen, aber noch nicht braeunen. Das verhindert, dass der Boden hinterher so durchmatscht - etwas, dass ich ueberhaupt nicht leiden kann!

In der Zwischenzeit, 200-300 g Philadelphia ( ich nehme Magerstufe) mit  ca. 200 g Low-fat Creme fraiche verruehren, bis eine gut verstreichbare - aber nicht zu duenne Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer und viel Schnittlauch oder Petersilie wuerzen (ich habe getrocknete Kraeuter genommen). Den Pizzaboden erkalten lassen. Das ist wichtig, sonst "matscht" es trotzdem durch... Die Masse auf dem Teig verteilen und nach Geschmack belegen. Wenn Pilze verwendet werden, nur Dosenpilze, frische Pilze "matschen" immer... Man kann entweder in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf der weissen Sauce verteilen oder hinterher die Pizza mit Reibekaese bestreuen (kam bei dem Jungvolk am besten an) oder Beides (fuer Kaeseliebhaber).

Dann das ganze bei 200 Grad 30 Minuten backen. Falls etwas uebrig bleibt, in Stuecke schneiden und einzeln in Folie gepackt einfrieren (natuerlich nach dem Erkalten). Schmeckt wie frisch gebacken, wenn man die Pizza aus dem Tiefkuehler holt und im Ofen erneut aufbaeckt.

Ueber eine Reaktion Eurerseits wuerde ich mich wahnsinnig freuen. Lasst es mich wissen, falls Ihr die "Weisse Pizza" nachbackt und vielleicht zeigt Ihr mir sogar mal ein paar Bilder? Waere schoen...

Ich habe in den naechsten Tagen was Schoenes vor und werde Euch naechste Woche davon berichten. Freue mich schon darauf...

Thursday, 19 September 2013

Quarkbrot Nr. 2

Ihr denkt bestimmt, es gibt mich gar nicht mehr, stimmt's?

Aber bei uns war so viel los, in den letzten 2 1/2 Monaten, da habe ich mal keine Zeit und mal auch keine Lust zum Bloggen gehabt. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir und bleibt mir trotzdem gewogen?

Ich habe Euch noch gar nicht erzaehlt, dass Kind Nr. 1 am 1. Juli an der Uni graduiert hat. Eigentlich zeige ich ja keine privaten Bilder, aber nach Ruecksprache mit der Grossen, wurde mir erlaubt, Euch etwas zu zeigen:





Es war so ein toller, bewegender Tag, meine Eltern waren aus Deutschland angereist - und so konnten wir diese Graduierung alle gemeinsam geniessen.

Kind Nr. 2 wurde einen Tag spaeter 18 Jahre alt - und mir wurde so richtig bewusst, dass die Kindheit nun ein Ende hat. Leider will Kind Nr 2 nicht, dass ich Euch Fotos zeige - und das respektiere ich natuerlich.

Kind Nr. 1 ist nun wieder zurueck, um ihr "Postgraduate Diploma" zu beginnen und in einem Jahr faengt sie in einer grossen Anwaltskanzlei an. Sie hatte das grosse Glueck, schon mitten in ihrem letzten Studienjahr von ihnen eine Stelle angeboten zu bekommen. Bei dem derzeitigen Arbeitsmarkt fuer "Jung-Juristen" ein 6-er im Lotto. Wir haben uns alle so gefreut.

Kind Nr. 2 ist nun in der schottischen Hauptstadt zum Studium - hat sich schnell eingelebt - und wird von der Mutter schrecklich vermisst. Aber es hilft ja nichts, da muss man als Eltern durch. Allerdings habe ich es nie verstanden, dass Eltern diese Zeit herbeigesehnt haben. Ich habe  meine Kinder immer sehr gerne zu Hause gehabt. Auch in den langen Ferien habe ich nie gedacht, "lass die Schule bald wieder anfangen". Wir hatten immer so viel zu tun, zu erleben - die Zeit verging immer viel zu schnell. Aber das ist wohl eine Frage der Persoenlichkeit.

Der beste Ehemann von allen hat sich nun auch was ausgedacht, um mich ein wenig zu troesten, aber davon erzaehle ich ein anderes Mal.

Damit Ihr nun nicht nur lesen muesst, will ich Euch noch ein 2. Quarkbrot Rezept zeigen. Mein erstes ist ja sehr "fluffig", schmeckt wahnsinnig lecker, laesst sich aber nicht ganz so gut schneiden.

Diese Variante ist etwas fester, laesst sich besser schneiden und schmeckt auch sehr, sehr gut. Dieses laesst sich auch prima toasten:

Hier ist auch ein Bildchen:



1 kg Mehl, 3 EL Honig, 2 Tueten Trockenhefe, 250 g Quark, 50 g geschmackneutrales Oel, 1 EL Salz, ca. 400-450 ml lauwarme Milch

Die ersten 6 Zutaten miteinander verruehren, dann ca 350 ml Milch zugeben und den Teig kneten. Nach und nach mehr Milch zugeben, aber nicht zuviel auf einmal. Nach ca 5 Minuten (mit der KitchenAid), sonst ca 10 Minuten, sollte sich der Teig als Kloss glatt vom Schuesselrand loesen. Ist er noch zu kruemelig, langsam etwas Milch zu geben, aber immer nur sehr wenig auf einmal. Habt Ihr zuviel Milch zugebenen und der Teig "klebt", muesst Ihr etwas Mehl zufuegen und erneut kneten. Es waere aber besser, von vorneherein vorsichtig mit der Milchzufuhr zu sein.

Dann decke ich die Schuessel mit Klarsichtfolie ab und stelle sie bei 40 Grad fuer 30-45 Min in den warmen Backofen.

Wieder kneten und in eine grosse Brotbackform geben oder den Teig in 2 gleichgrosse Haelften teilen und in 2 kleinere laengliche Formen legen. Einige diagonale Einschnitte machen. Brot/Brote wieder mit Klarsichtfolie abdecken und erneut bei 40 Grad in den Ofen stellen. Das Brot/die Brote sollten schoen aufgehen, das dauert wieder zwischen 30 und 45 Minuten.

Dann den Ofen auf 200 Grad vorheizen (das Brot vorab natuerlich rausnehmen) und abbacken. Das dauert bei einem grossen Brot ca 40 Minuten, bei 2 kleinen 30 Minuten.

Aus der Form nehmen und auf den Brotboden klopfen, das sollte sich "hohl" anhoeren.

Das Brot schmeckt sehr, sehr gut und laesst sich prima einfrieren. Ich backe ein grosses Brot, wenn die ganze Familie daheim ist und 2 kleine, wenn wir alleine sind, dann friere ich eines ein und wir haben immer "frisches Brot".

Und weil ich Euch sooo lange nichts geschrieben habe, kommt heute noch eine kleine Idee, wie Ihr Spiegeleier dekorativ braten und servieren koennt. Habe ich ausprobiert und schmeckt sehr, sehr lecker!

Ihr schneidet eine moeglichst grosse Paprikaschote in dicke Ringe und bratet diese etwas in Oel an. Dann gebt Ihr in jeden Ring ein Ei und bratet dieses bei niedriger Temperatur fertig. Nach Geschmack wuerzen und mit Kraeutern verzieren. Sieht so nett aus und schmeckt echt lecker auf einer Scheibe selbstgebackenen (Quark-) Brotes:




Ich hoffe, ich habe Euch ein wenig Appetit gemacht und Ihr schaut wieder vorbei? Ueber eine Rueckmeldung, wie es Euch gefallen/geschmeckt hat, wuerde ich mich wie immer sehr freuen.

Und Ihr wisst ja, durchs Anklicken werden die Bilder groesser.

Bis bald!

Wednesday, 31 July 2013

Quarkbrot

So, Ihr Lieben. Schon lange hatte ich Euch das Rezept fuer mein Quarkbrot versprochen, nun sollt Ihr es endlich bekommen. Ewig gebacken, aber immer vergessen, die einzelnen Schritte zu fotografieren, habe ich heute nun endlich daran gedacht! Es schmeckt wirklich lecker und ich hoffe, Ihr probiert es mal aus und sagt mir, wie es Euch geschmeckt hat. Ich freue mich sehr ueber diese Rueckmeldungen!

Also ran an die Schuessel, in die Ihr folgende Zutaten gebt:

500 g normales Mehl, 65 g geschmolzene Butter, 250 g Magerquark, 1 gr. Ei, 1 Paeckchen Trockenhefe, 1 TL Salz (faellt weg, falls Ihr gesalzene Butter genommen habt), 1 geh. EL Honig. Das ganze wird nun mit 130-150 ml Milch gruendlich (!!!) verknetet.  Gebt erst 130 ml Milch dazu und die restliche Milch nach Bedarf, aber nicht zu schnell, erst laenger kneten und schauen, ob sich der Teig vom Schuesselrand loest. Der Teig soll weich sein, darf aber nicht mehr kleben. Dann nehmt Ihr diese "Teigkugel", legt sie auf ein Backblech und deckt sie mit Klarsichtfolie ab. In den auf 40 Grad aufgewaermten Ofen geben und eine 3/4 Stunde gehen lassen.






Nach 45 Minuten sollte sich die Kugel tuechtig vergroessern haben und so aussehen:


Einmal kurz durchkneten und den Teig in eine mit Silikonpapier oder Backpapier ausgelegte grosse Kastenform legen. Ist die nicht vorhanden, kann man auch wieder eine Teigkugel aufs Blech setzen. Da der Teig aber weicher ist, funktioniert hier die Backform etwas besser. Aussehen sollte es dann so:





Ueber die gesamte Laenge einmal einschneiden. Wieder mit Folie abdecken und in den 40 Grad warmen Ofen geben, dieses Mal aber nur fuer 30 Minuten. Dann sollte der Teig erneut ordentlich aufgegangen sein.





Nun heizt Ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft auf und schiebt dann das Brot fuer 30 Minuten hinein. Ein koestlicher Duft durchweht die Kueche...

Danach duerft Ihr das Prachtstueck herausholen und auf einem Brett auskueheln lassen.






Ein sehr leckeres Quarkbrot, das hervorragend zum Fruehstueck schmeckt aber auch mit Kaese prima harmoniert und laut meiner Familie auch mit Wurstaufschnitt nicht zu verachten ist!

Guten Appetit!